IG Simson Freunde Finow
Simson war stark, ist stark, bleibt stark!!!

Ausfahrt am 16.08.2013


Diese Ausfahrt wird etwas ganz besonderes!!!


Unser Plan war es, mit unseren Fahrzeugen eine mehrtägige Tour zu machen, bei der wir unsere Zwischenhalte mit dem Zelt durchführen.
Sicher könnt Ihr euch vorstellen wie die beiden Moppeds (Packesel) unter dem mitgenommenen Gewicht leiden mussten.
Für die erste Tour dieser Länge wollten wir uns ein Ziel suchen, dass nicht allzuviel Fahrtweg in Anspruch nehmen würde und haben und kurzerhand für eine 80km Anfahrt entschieden.





Im Bild seht Ihr eine kurze Wegbeschreibung mit Hilfe einer Karte.

Vorbereitung:

Um diese Tour vorzubereiten war nur ein geringer logistischer Aufwand nötig. In der Gruppe haben sich schnell die Mitglieder herauskristallisiert die an dieser Asufahrt und dem damit verbundenen freien Wochenende teilnehmen wollten und konnten.
Steffen und Korny mussten leider arbeiten und Michi´s Moped stand in der Werkstatt denn es wollte ohne anständige Regenerierung keinen Meter mehr fahren.

So standen die drei Teilnehmer fest.
Dörte, Mina und Maxe

Vor der Abfahrt wurden die Fahrzeuge nochmals geprüft und die Zündungen neu eingestellt. Ansonsten war keine zusätzliche Arbeit nötig, da beide Fahrzeuge erst vor kurzen Regeneriert wurden.
Trotz der Zuversicht der tadellosen Funktion der Mopeds packten wir trotzdem einige Ersatzteile, wie Unterbrecher, Kabel, Kondensator, Benzinschlauch und einen Reifenschlauch in die Werkzeugkiste.

Es mussten natürlich auch alle Campingutensilien gekauft und zusammengestellt werden. Dabei half wie immer die Mona mit Ihrem ausgesprochen scharfen Blick für die Dinge die bei einer Fahrt mit einer kleinen Prinzessin nicht fehlen dürfen.

Wir haben uns wenn auch kurzfristig für einen sehr schönen Naturcampingplatz mit Bootsverleih und Einkaufsmöglichkeit entschieden.




Quelle: www.siebenseen.de (zuletzt geprüft am 29.07.2013; 10:30)

Jetzt wo die Technik geprüft und für Reisefertig empfunden wurde ging es an die Verpflegung.
Was Essen wir nur???
Na klar Grillen, aber zu jeder Mahlzeit???
Wir entschieden uns, dass wir die Mittagsverpflegung vorbereiteten. So machten wir Bolgnaisesoße und weckten diese ein, um sie im Glas besser transportieren zu können. Dazu kochen wir vor Ort einfach ein paar Nudeln und Schwupp haben wir das fertige Menü.
Frühstück auch klar, Brötchen, Butter, Nutella und ein bisschen Wurst.
Fertig.
Abends natürlich grillen.

An dem Freitag an dem wir losfahren, werden wir unsere Mittagsverpflegung bei einem bekannten FastFood Anbieter einnehmen, sodass wir gestärkt ankommen und voller Elan die Zelte für die erste Nacht und die weiteren Vorbereitungen erledigen können.



Am Vorabend der Ausfahrt wurden schnell die Zündungen neu eingestellt, der Luftdruck korregiert und Probebeladungen und natürlich auch Probefahrten mit vollem Gepäck durchgeführt. 









Am Abend vor der Ausfahrt erreichten uns dennoch Hiobsbotschaften. Der Wetterbericht sollte uns einen Strich durch die Rechnung machen und es wurde sehr schlechtes Wetter angesagt mit stürmischen Winden und starkem Regen. 
MIST!!!!

Am kommenden Morgen am Tag der Abfahrt, bekamen wir jedoch ein schönes und unvergessliches Geschenk des Wettergottes, der auf unserer Seite zu stehen schien.
Die Verantwortung dafür lag wohl bei Dörte der einen guten Draht nach Oben hatte.







Die Route wurde für die drei Teilnehmer so geplant, dass wir genügend Pausen machen konnten. Wir machten einen Zwischenstopp in Groß Schönebeck und deckten uns mit Getränken ein.



Nach dieser stärkenden Pause ging es weiter auf der malerischen Waldstrasse nach Templin.
Wir hatten alle unseren Spaß dabei.
Mina hielt die ganze Fahrt ausschau nach der Behausung des Fuchses der irgendwo hier wohnen musste.
Kurz vor Templin fingen wir an Lieder, während der Fahrt zu singen um die letzten Kilometer vor der nächsten Pause unterhaltsam zu gestallten.
In Templin angekommen machten wir Halt an einer BurgerBude und nahmen unsere Mittagsverpflegung ein.
Dieses Lokal ist sehr zu empfehlen. Wir bekamen für wenig Geld ein reichhaltiges und üppiges, vieleicht nicht kalorienarmes, aber dennoch leckeres Menü aufgetischt.




Natürlich waren wir das Stadtgespräch. Alle anwesenden Leute schlichen um die Simsons herum und bewunderten unser Verpackungsgeschick. Natürlich wollten alle Wissen wo es noch hingehen sollte.
Bereitwillig gaben wir Auskünfte über unseren weiteren Reiseverlauf und die Fahrzeuge.






  Nach ca. 2 Stunden erreichten wir unserer Reiseziel den Campingplatz Rehberge in Lychen. Alle Anstrengungen hatten sich bis dahin gelohnt, denn wir wurden von einem wunderschönen Ausblick auf den See überrascht.




Die Rezeption war so freundlich uns zu erlauben unsere Mopeds direkt mit ans Zelt zu nehmem und nicht auf dem weit entfernten Parkplatz abzustellen. So machten wir uns ans aufbauen und an die Herstellung des Abendbrotes.







Nach einem schönen Tag ruhten wir uns am See aus und krabbelten zu gegebener Stunde in unsere warmen Schlafsäcke.
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende.
Am Tag der Abbreise bauten wir die Zelte ab und verpackten alle Klamotten wieder auf unsere Fahrzeuge.
Nicht ALLE Klamotten!!! Dörte entschied sich dazu das gerade gekaufte 20 Teuro Zelt direkt in Lychen zu lassen. Nach einer feuchten Nacht und feuchten Klamotten hatte er kein Bedürfnis nach einer Wiederholung. Aber da ist es wie mit allen Dingen "Wer billig kauft, kauft zweimal!"
Auf dem Rückweg der ebenfalls mit Sonnenschein durchzogen war, machten wir wiederholt eine Pause in Groß Schönebeck um durchzuatmen.
Unsere Anwesenheit blieb jedoch nicht lange unentdeckt und es kamen die Leute aus ihren Häusern um zu sehen was wir da mit unseren vollgepackten Fahrzeugen machten.
Es wurde sogar ein Verkaufsgespräch über eine Schwalbe geführt die ein Dorfbewohner dringend verkaufen wollte.
Sie war jedoch in einem dem Preis nicht entsprechenden Zustand.

So setzten wir unsere Fahrt fort und kamen wohlbehalten und ohne eine einziges technisches Problem wieder zu Hause an.
Diese Ausfahrt war die bisher schönste und wir waren sehr traurig das nicht mehr Mitglieder dazu Zeit gefunden hatten.

Froh wieder zu Hause zu sein freuten wir uns dennoch, schon jetzt auf eine weitere Tour mit diesem Umfang.